Historisches zur Aromatherapie
Wiederentdeckung der Kräfte
Ende der 20er Jahren letzten Jahrhunderts entdeckte der Chemiker René Maurice Gattefossé die Heilkräfte der ätherischen Öle wieder. Gattefossé stiess durch einen Zufall auf diese Erkenntnis. Bei einem Laborunfall verbrannte er sich die Hand. Instinktiv tauchte er sie in eine mit ätherischem Lavendelöl gefüllte Schüssel, die gerade neben ihm stand. Erstaunt stellte er nach wenigen Tagen fest, dass die Brandwunde praktisch verheilt und schmerzfrei war. (Ein ähnliches Ergebnis bezüglich Schmerzlinderung kann übrigens auch mit Johanniskrautöl erzielt werden).
Gattefossé widmete daraufhin sein wissenschaftliches Interesse der Aromatherapie, welche als Begriff 1937 von ihm geprägt wurde.
In seinem Buch, das in diesem Jahr entstand, beschrieb er ausführlich die Eigenschaften, Wirkungen und Anwendungsmethoden der ätherischen Öle.
Weitere empirische Forschungen
Marguerite Maury untersuchte die Wirkungsweisen ätherischer Öle spezifisch auf die Haut bezogen und eröffnete Aromatherapie Kliniken in der Schweiz, Frankreich und Grossbritannien.
Dr. Daniel Pénöel und Pierre Franchomme schrieben ein umfassendes medizinisches Werk (l'aromatherapie exactement) über Wirkungen, Therapieanwendungen und die verwendeten Pflanzen im Detail. Das Buch wird heute noch oft konsultiert (letzte Edition 2003).
Auch Dr. Jean Valnet sollte jedem Therapeuten ein Begriff sein. Er gilt als bedeutendster Spezialist auf dem Gebiet der Phytotherapie. Sein Buch (Aromatherapie - Gesundheit und Wohlbefinden durch pflanzliche Essenzen, ISBN 3-453-09367-4) ist auch für jeden Laien sehr empfehlenswert, da es detailliert die Pflanzen und ihre Anwendung auf Krankheitsbilder beschreibt.
Dr. Paolo Rovesti schliesslich behandelte in den 70/80er Jahren mithilfe der Öle viele Patienten, die unter Ängsten, Depressionen oder ähnlichen psychischen Problemen litten. weitere Infos...
Neue Aromatherapie
